Zum Thema "Schönheit & das BIP"

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In der Eurac ging kürzlich das 11. Global Forum Südtirol über die Bühne. Das Thema war dabei "Die Schönheit & das BIP - Competitive Identity oder vernachlässigbarer Wert?". Auch einige WFO-ler erhielten Gelegenheit, an dem hochkarätig besetzten Treffen teilzunehmen. Im Bild von links Martin Marini und David Rungger (beide 5 B-WI), WFO-Begleitlehrer Christoph Buratti, Referentin Gina Schöler, Friedrich Hainz (5 A-WS), Felix Teutsch (5 B-WI) und Grammy-Award-Gewinner  Stefan Sagmeister.

 

Wie bereits in den vergangenen Jahren war die WFO-Delegation auf Einladung des ehemaligen HOB-Schülers Christian Girardi,  Gründer und Organisator des Global Forum Südtirol, in der Eurac zu Gast.

Die drei Referenten des Nachmittags widmeten sich folgen Fragen:

  • Wie sieht es allgemein mit der Dimension der Schönheit aus? Warum wird weltweit in Wirtschaft, Politik und Wissenschaft kaum darüber diskutiert? Welchen (verborgenen) Wert hat Schönheit in der Ökonomie, Ökologie und Gesellschaft?
  • Kann Schönheit Glück, Wohlbefinden und die Produktivität steigern?
  • Könnten Südtirol und die Südtiroler Unternehmen die Schönheit als zentralen Markenkern, oder gar als Vision definieren? Warum gibt es kein Schulfach oder Studium für Schönheit?

Bruno Frey, Schweizer Ökonom und Pionier der Glücksforschung, ging in seinem Vortrag mit dem Titel „Schönheit, Glück, Wirtschaft - ein kraftvolles Terzett“ auf die zahlreichen Zusammenhänge zwischen Schönheit, Glück und wirtschaftlichem Erfolg ein. 

Es folgten die Ausführungen der deutschen "Glücksministerin" Gina Schöler zum Thema „Höher, schneller, weiter mehr? - warum wir mehr Glück im Unternehmen brauchen“, die dazu aufgerufen hat, das Bruttonationaglück zu steigern. 

Abschließend betrat Stefan Sagmeister, einer der weltweit renommiertesten Designer und zweifacher Grammy-Award Gewinner, die Bühne. Mit seinen Ausführungen zum Thema „Why Beauty matters“ veranschaulichte er anhand von Bespielen aus Architektur, Design und Wissenschaft, dass Schönheit mehr ist als eine rein oberflächliche Strategie und eben nicht nur subjektiv und im Auge des Betrachters liegt.

 

Das 11. Global Forum

Südtirols Wirtschaft wächst und wächst. Gemessen am Bruttoinlandsprodukt (BIP)/Kopf gehört Südtirol zu den reichsten Regionen Europas. Nur, was kommt jetzt? Kann das BIP die allein entscheidende Messgröße für unser Wohlbefinden sein? Welchen (verborgenen) Wert hat Schönheit in der Ökonomie, Ökologie und Gesellschaft? Wie wichtig ist Schönheit für unser Glück und Wohlbefinden? Droht Südtirol die Schönheit - sein größtes Asset - zu vernachlässigen?

Beim 11. Global Forum Südtirol (GFS) zum Thema „Die Schönheit & das BIP – Competitive Identity oder vernachlässigbarer Wert?“  in der Eurac Research in Bozen gingen internationale Experten zusammen mit mehr als 350 anwesenden Teilnehmern diesen Fragen auf den Grund.

Robert Kennedy hatte bereits 1968 eine klare Meinung dazu: „Das BIP misst alles, außer dem, was das Leben wirklich lebenswert macht“. So misst das BIP weder die Qualität von Bildung, Gesundheit und ökologischer Vielfalt, noch die ungleiche Einkommensverteilung. Auch der Beitrag von Innovation, Forschung & Kreativität findet nur marginale Berücksichtigung.

Die gute Nachricht: neue, ergänzende und alternative Indikatoren zum BIP werden vermehrt eingesetzt und diskutiert. Wie sieht es aber mit der Dimension der Schönheit aus? Könnte Südtirol die Schönheit zu einem zentralen Markenkern oder sogar als Vision definieren?

 

 

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