Ein Ginkgo für die Handelsoberschule

ginkgo an der wfo bozen
Der Erfolg der Klasse 2 A-WM bei einem Gewinnspiel in den Gärten von Schloss Trauttmansdorff hat der Handelsoberschule Bozen einen wertvollen Ginkgo-Baum beschert. Der Kultbaum aus China, im Jahr 2000 in Deutschland zum "Baum des Jahrtausends" erkoren, steht nun in der Grünfläche am Eingang des Außensitzes. Der Einpflanzung wohnten neben der Klasse 2 A-WM auch Dir. Barbara Pobitzer und Dir. Daniel Bedin von der Gutsverwaltung Laimburg bei.



Beim Herbstausflug am 11. September 2012 in den Gärten von Schloss Trauttmansdorff hatte die Klasse 2 A-WM mit Prof. Lidia Bertacchi und  Prof. Alex Fichera das Gewinnspiel "Wurzel, Knolle & Co. - Die verborgene Wunderwelt" für sich entschieden. Als Preis gab es dafür neben Eintrittskarten für die einzigartigen Botanischen Gärten (für alle Schüler und ihre Familien) auch einen Ginkgo für die Handelsoberschule.

 

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Der Ginkgo - unkompliziert, resistent und in aller Welt beliebt

Der Ginkgo ist eine in China heimische, heute weltweit angepflanzte Baumart. Er ist der einzige lebende Vertreter der Ginkgoales, einer ansonsten ausgestorbenen Gruppe von Samenpflanzen, und wird daher auch als "Lebendes Fossil" bezeichnet.

Der Baum wurde von holländischen Seefahrern aus Japan nach Europa gebracht und wird hier seit etwa 1730 als Zierbaum gepflanzt. Zum Jahrtausendwechsel erklärte das deutsche „Kuratorium Baum des Jahres“ den Ginkgo zum Mahnmal für Umweltschutz und Frieden und zum "Baum des Jahrtausends".

Der Ginkgo ist ein sommergrüner Baum, das heißt, dass er im Herbst seine Blätter abwirft. Er kann 1000 Jahre und älter werden und Wuchshöhen von bis zu 40 Metern  erreichen. Ein Exemplar aus Korea besitzt eine Höhe von 64 Metern.

Der junge Baum wächst meistens schlank und auffallend gerade in die Höhe. Sein Umriss ist pyramidenförmig und er ist nur spärlich beastet. Dies ändert sich zunehmend beim älteren Baum ab 25 Jahren, dessen Äste sich immer mehr in die Waagerechte bewegen und so eine ausladende, mächtige Baumkrone bilden können.

Der Ginkgo weist eine hohe Resistenz gegenüber Krankheiten und Herbivoren auf, keine Einzelspezies wird für sich allein als Bedrohung erachtet. Krankheitserreger wie Pilze, Bakterien oder Viren sind nur im Keimlingsstadium oder bei sehr geschwächten Pflanzen zu beobachten.

Der Ginkgo fand ab etwa 1000 n. Chr. in ganz Ostasien als Tempelbaum Verbreitung und gelangte dabei nach Korea und Japan.  Von dort aus aus kamen die ersten Ginkgo-Pflanzen um 1730 nach Europa und wurden im botanischen Garten der Universität Utrecht in den Niederlanden aufgezogen.

1754 gelangten Exemplare von Utrecht nach  England, 1784 in die USA. Heute stellt der Ginkgo in den meisten gemäßigten Zonen eine wichtige und gute Alternative zu anderen Straßen- und Parkbäumen dar und wird auch sehr gern angepflanzt.

Aufgrund seiner Resistenz gegen Schädlingsbefall und seiner Anspruchslosigkeit wird der Ginkgo inzwischen weltweit als Stadtbaum angepflanzt. In vielen europäischen Städten hat langjährige Kultur als Straßenbaum gezeigt, dass er resistent gegen Autoabgase und Streusalz ist, in jungen Jahren allerdings auch empfindlich gegen Frost.

Der Ginkgo erträgt Temperaturen von bis zu −30 °C und wächst sowohl auf sauren wie alkalischen Böden, wobei bei ersteren meist ein schlechteres Wachstum zu erkennen ist.
 
Besonders beliebt ist der Ginkgo vor allem auch wegen seiner gelben Herbstfärbung.
 
 

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Karin Kompatscher, ehemalige WFO-Schülerin und Kuratorin von Schloss Trauttmansdorff,  und Daniel Bedin, Direktor der Gutsverwaltung Laimburg, mit Lehrpersonen und Schülern.
 

Dir. Barbara Pobitzer bedankte sich im Rahmen einer kurzen Ansprache bei den Schülern und den Verantwortlichen von Schloss Trauttmansdorff. "In unseren Bienniumsklassen haben wir den naturwissenschaftlichen Bereich in den Mittelpunkt gerückt, u.a. durch das Fächerübergreifende Lernen in der zweiten Klasse und durch die Förderung des vernetzten Denkens im Bereich Naturwissenschaften mittels verschiedener Inhalte und Unterrichtsmethoden", sagte die Schulleiterin. "Die Schülerinnen und Schüler erhalten bei uns eine gediegene Ausbildung in den Fächern Biologie, Erdwissenschaften, Physik, Chemie und Geographie. Ein wichtiges Element dabei sind die schulbegleitenden Veranstaltungen, wie jene der Klasse 2 A-WM im Herbst 2012 in Schloss Trauttmansdorff."

 

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Der WFO-Ginkgo steht.

 

"Das Setzen eines Baumes ist immer ein zugleich symbolisches und auch ein naturwissenschaftliches Ereignis", erklärte Prof. Alex Fichera, der die Klasse 2 A-WM auf das Quiz in Meran vorbereitet hatte. "Bäume begleiten uns das ganze Leben. Zum Ende eines Schuljahres gibt es vielleicht auch kaum einen schöneren Abschied als das Pflanzen eines Baumes."
 

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Karin Kompatscher, Dir. Barbara Pobitzer und Daniel Bedin.
 
 
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Gute Stimmung bei der Feier im Außensitz der WFO.

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Die Klasse 2 A-WM mit Lehrern und Gästen vor dem Ginkgo.
 



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