Pädagogischer Tag zur Heterogenität Heute fand an der WFO.bz ein pädagogischer Tag im Außensitz in der Cadornastraße statt. Thema war die Heterogenität im Schulalltag. Die Veranstaltung war als gemeinsames Brainstorming-Event gedacht, um den neuen Herausforderungen der modernen Schule gerecht werden zu können. Im Mittelpunkt stand der unter dem Titel „Sehen – Verstehen – Handeln” stehende Pädagogische Tag, der einen gemeinsamen Rahmen für Austausch und Weiterarbeit bot und sich an alle Lehrpersonen richtete. Die inhaltliche Gestaltung übernahm der externe Moderator Christian Schmid-Waldmann, der bereits mehrere Schulen auf diesem Weg begleitet hat. Er führte durch den Tag und strukturierte die einzelnen Arbeitsphasen. Zu Beginn wurden Fragen und Einschätzungen zum Thema Heterogenität gesammelt, die anschließend in kleineren Gruppen in verschiedenen Klassenräumen weiterbearbeitet wurden. Diese erste Phase diente dazu, unterschiedliche Sichtweisen sichtbar zu machen und Themenfelder zu ordnen, die im weiteren Verlauf vertieft wurden. Ein zentraler Bestandteil des Tages war die Arbeit im Open-Space-Format. Dabei konnten die Teilnehmenden eigene Themen einbringen, die anschließend in offenen Gruppen bearbeitet wurden. Die Ergebnisse dieser Arbeitsphasen wurden laufend auf Plakaten festgehalten und im Raum sichtbar gemacht. Diese Plakate bildeten die Grundlage für die spätere Präsentation im Plenum, in der die verschiedenen Ansätze zusammengeführt wurden. Einige Themenschwerpunkte waren: Kommunikation mit den Eltern Personalressourcen und Infrastruktur Außerschulische Lernorte (Orientierungsmaßnahmen), Time-Out-Projekte Integration von Schüler:innen mit Migrationshintergrund Begabtenförderung Rückmeldungen zu rechtlichen Grundlagen und Rahmenbedingungen Sucht-, Gewalt- und Konfliktprävention Frauen- und Männerbilder in der Gesellschaft Zuweisung der Schüler:innen zu den Klassen Motivation und Ziele von Schüler:innen Was macht ein Wir-Gefühl aus? Digitales und analoges Arbeiten im Unterricht Ruf und Positionierung der Schule Erstsprache-Fremdsprache Deutsch Die einzelnen Arbeitsphasen waren so konzipiert, dass sich offene Diskussion und gemeinsame Ordnung der Inhalte abwechselten. Dadurch entstand ein ruhiger und klar gegliederter Ablauf. Dabei blieb ausreichend Zeit, um Themen weiterzuführen und Ergebnisse zu bündeln. Es wurden Erfahrungen gesammelt und erste neue Ansätze für den Umgang mit Vielfalt im Unterricht entwickelt, die dann im Schulalltag verankert werden sollen. Nächste Schritte sind bereits geplant.