Wer ist "einheimisch"?

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Wer ist "einheimisch"? - mit dieser Frage beschäftigte sich in den Tagen vor Weihnachten im Rahmen eines Workshops die Klasse 2 B-WS.  Mit Hilfe von zwei Vertretern der OEW (Organisation für Eine solidarische Welt) versuchten die Schülerinnen und Schülerinnen, das Wort "einheimisch" zu definieren und aus allen Blickpunkten zu betrachten.  Betreut wurde das Projekt von Prof. Helene Zelger, Prof. Wasil Demtschuk und Prof. Verena Seiler.

 
"Es gestaltete sich für uns sehr schwierig, genau zu definieren, wer in Südtirol als 'einheimisch' gilt. Wir betrachteten Sprache, Kultur, Herkunft, Hautfarbe, Zugehörigkeit, und schlussendlich war es für uns gar nicht einmal so leicht, jemanden klar nach seiner Zugehörigkeit zuzuordnen", sagte Veronika Ohnewein, Schülerin der 2 B-WS. "Sehr aufschlussreich für unsere Arbeit war der informative Vortrag der OEW-Mitarbeiter. Sie haben uns in die Thematik, die derzeit in aller Munde ist, hilfreich eingeführt."

"Anhand von mehreren konkreten Beispielen zeigte uns Nils, einer der Referenten, wie schwierig es ist, den Begriff 'einheimisch' zu definieren", sagten Thomas Nikolussi-Leck und René Hofer. "Bezeichnend war etwa das Beispiel von Laila. Die in Südtirol geborene Frau ist im Alter von 5 Jahren mit ihrer Familie in die USA ausgewandert und mit 30 Jahren wieder zurückgekommen. Sie beherrschte den Südtiroler Dialekt nicht mehr und fühlte sich zwiegespalten. Ist sie nun 'einheimisch' oder nicht? Im Laufe des Workshops wurde uns so richtig bewusst, wie viele Unterschiede es selbst unter uns Südtirolern gibt."

Erinnert wurde auch an eine Aussage von Albert Einstein, der meinte: "Es ist leichter ein Atom zu spalten als ein Vorurteil."

"Seit einigen Jahren leben immer mehr Menschen hier, bei denen verschiedene Traditionen und Sprachen zusammen kommen. Es sind Menschen mit 'mehrheimatlicher' Identät", befanden die Schüler. "Dies gilt es zu berücksichtigen. Und es ist deshalb mehr denn je wichtig, dass wir uns bestehender Vorurteile bewusst werden und dagegen ankämpfen", meinten die Schüler.

 



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Mara Eisath, Sara Oberrauch und René Hofer.


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Lisa Engl, Lisa Pichler, Nora Rottensteiner und Thomas Nikolussi-Leck.

 

 

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Jara Rabensteiner, Magdalena Holzer, Veronika Ohnewein, Leo Prantner und Markus Mauroner.

 

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Thomas Nikolussi-Leck, Alex Lafogler, Annalena Riegler und Jara Rabensteiner.

 

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Sophia Amort, Miriam Ladstätter, Victoria Haller, Mara Eisath und Sara Oberrauch.

 

 

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