Maturabälle: Rückzieher

"Die Maturabälle werden ausrangiert", schrieb die Dolomiten in ihrer Ausgabe vom 26. April. Das Schulamt wolle die die Bälle aufs Altenteil schicken, da die Jugendlichen bei diesen Veranstaltungen immer mehr zum Alkohol greifen. Bei Südtirols Oberschülern gingen die Wogen hoch. Land und Schulamt haben nun aber einen Rückzieher gemacht. Maturabälle sind Sache der Schulen, so die Landesregierung.






"Ob und wie Maturabälle stattfinden, sei Sche der Schulen und nicht der Politik", so die übereinstimmende Meinung der Landesräte. "Die Schulgemeinschaften sollten selbst bzw. in Absprache mit den Schulräten und Direktionen entscheiden, denn schließlich sind sie eigene Körperschaften und die Maturanten alle volljährig", sagt Landeshauptmann Luis Durnwalder. Allerdings befürworte die Landesregierung den Appell des Schulamtsleiters, der sich für mehr Kreativität bei den Veranstaltungen ausgesprochen hatte. Die Landesregierung will weiters, dass bei Maturabällen auf den Ausschank von Superalkoholika verzichtet wird.





Zur Vorgeschichte:

Um das Problem Alkohol in den Griff zu bekommen, müsse die Schule Verantwortung übernehmen, sagte das Schulamt. Also: Weg vom Maturaball, hin zu alternativen Geldquellen wie Theater, Lesungen, Ausstellungen oder Abschlussfeiern nach englischem Vorbild.

Mit diesen Vorstellungen hat das Schulamt in ein Wespennest gestochen. Die Junge Generation der SVP widersetzte sich der Abschaffung vehement: "Das gemeinsame Organisieren eines schönen Abschlussfestes gehört zur Tradition der Südtiroler Oberschüler und sollte auch weiterhin bestehen." Auch Landtagsabgeordnete Ulli Mair von den Freiheitlichen möchte, dass die Maturabälle bestehen bleiben.

In einer Stellungnahme  stellte das Deutsche Schulamt dann fest, dass es nie ein Ballverbot ins Auge gefasst habe. Überdacht werden solle vielmehr die traditionelle Koppelung der Maturareise an den Maturaball.



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"Das Schulamt ist weder gegen die Abhaltung von Maturabällen noch trägt es sich mit der Idee, diese zu verbieten", entgegen anders lautenden Meldungen stellte Schulamtsleiter Peter Höllrigl fest, dass die Maturabälle in Südtirol keineswegs „ausrangiert“ oder „abgeschafft“ werden sollen.

Nicht die Frage „Maturabälle ja oder nein?“ stehe im Vordergrund, so der Schulamtsleiter auf stol.it, es gehe vielmehr darum, wie solche Veranstaltungen vorbereitet und durchgeführt werden. "Bedauerlichweise begleitet seit Bestehen der Maturabälle da und dort auch Alkoholmissbrauch die mit viel Einsatz und Fantasie von den Schülerinnen und Schülern organisierten festlichen Ereignisse", so Schulamtsleiter Höllrigl.
 

Das Thema stand kürzlich auch auf der Tagesordnung der Frühjahrstagung der Direktoren der Oberschulen in Neustift. Die Probleme in den Griff zu bekommen, ist ein großes Anliegen aller Beteiligten. „Verbote allein sind kein wirksames pädagogisches Mittel zur Lösung von Problemen“, ist Schulamtsleiter Peter Höllrigl überzeugt. „Es braucht kreative Lösungen und Alternativen, die von allen gemeinsam erarbeitet und mitgetragen werden.“

Das Schulamt plant gemeinsam mit den Oberschulen im Lande diesbezügliche Initiativen. Auf der Frühjahrstagung der Direktoren wurde angeregt, die traditionelle Koppelung von Maturaball und Maturareise im Abschlussjahr der Oberschule zu überdenken. Die Schulen sind eingeladen, mit den Schülern der Abschlussklassen das Thema Maturaball und die damit zusammenhängende pädagogische Verantwortung schulintern zu diskutieren und neue, kreative Ideen zu entwickeln.


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