Europatag 2012 hochkarätig besetzt

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Ganz im Zeichen Europas stand am 9. Mai 2012 die WFO "Heinrich Kunter" in Bozen. Schülerinnen und Schüler von zehn vierten Oberschulklassen aller Sprachgruppen, Lehrpersonen und Schulführungskräfte trafen sich in der Aula Magna, um gemeinsam mit den Schulamtsleitern und den Führungskräften der Landesabteilung Europa ein Europaprojekt für Schulen vorzustellen, das in diesem Jahr Prämiere hatte. Es handelt sich dabei um das Projekt "Europäischer Pfad für Oberschulen mit Bildungsreise nach Brüssel". Unter den vielen prominenten Gästen befanden sich auch alle drei Schulamtsleiter.

"Der Europäische Pfad"

Gemeinsam auf den Weg nach Europa gemacht haben sich über 200 Oberschüler deutscher, italienischer und ladinischer Oberschulen. Unterstützt wurden sie dabei durch die Landesabteilung Europa und die drei Schulämter. Am Europatag, dem 9. Mai, wurde das neue Projekt "Europäischer Pfad" an der WFO Bozen abgeschlossen.

Das Projekt war von der Landesabteilung Europa initiiert worden, um den jungen Leuten den europäischen Integrationsprozess näher zu bringen. "Es gibt - trotz der vielen Probleme in der EU - keine Alternative zu Europa", erklärte denn auch bei der Vorstellung der Direktor der Landesabteilung Europa, Thomas Mathà. Europa entwickle sich Schritt für Schritt, ohne dass ein Ziel vorgegeben sei. Die Friedenssicherung sei Europas Mehrwert, so Mathà. Er verwies auch auf die vielen Chancen, die Europa jungen Menschen eröffne.

"Europa wird von der Schule gemacht", war die Botschaft des deutschen Schulamtsleiters Peter Höllrigl. Durch das Projekt "Europäischer Pfad" würden nicht nur Kenntnisse vertieft, das Projekt habe auch Schulen sprachgruppenübergreifend zusammengeführt. "Der gemeinsame Weg nach Europa wird durch dieses Projekt treffend zum Ausdruck gebracht", so Höllrigl.

Als überzeugte Europäerin stehe sie voll und ganz hinter diesem Projekt, erklärte auch Schulamtsleiterin Nicoletta Minnei. Sie ermunterte die Jugendlichen, Austauschmöglichkeiten zu nutzen. Die Bedeutung des multikulturellen Aspekts hervorzuheben, war ein weiteres Ziel des Europaprojekts, auf den der ladinische Schulamtsleiter Roland Verra besonders einging: Südtirol sei schon aufgrund der geografischen Lage zum Ort der Begegnung prädestiniert.

Um am Projekt teilnehmen zu können, mussten die Schulklassen eine Partnerschaft mit einer oder zwei Klassen anderer Sprachgruppen eingehen und gemeinsam ein Europaprojekt ausarbeiten. Die Europaabteilung veranstaltete gemeinsam mit den Schulämtern eine Fortbildungsreihe für Lehrpersonen und stellte Lehr- und Lernmittel bereit.

Die Schulämter wählten zehn Schulklassen für die Teilnahme aus: fünf deutsche, drei italienische und zwei ladinische. Die Partnerklassen wählten folgende Themen für ihre Europaprojekte: "Der Mythos Europa: Neue Symbole aus antiken Wurzeln", "Die Reise des Südtiroler Specks durch Europa", "Die Geschichte des Euro", "Europa unsere Zukunft!" und "Small is beautiful: Regional- und Minderheitensprachen in Europa".

Eine fünftägige Brüsselreise - vom Info Point Europa und dem Landeaußenamt Brüssel organisiert - bildete für die Schüler den Höhepunkt des Europaprojekts. Dabei konnten die Schüler verschiedene EU-Institutionen und das Landesaußenamt in Brüssel kennen lernen. Das Projekt "Europäischer Pfad" wird im kommenden Jahr neu aufgelegt werden.

Schulamtsleiter
Die drei Schulamtsleiter, Roland Verra, Peter Höllrigl und Nicoletta Minnei (von links).

Die Grußworte von Dir. Barbara Pobitzer

ich heiße Sie zum Europatag 2012 an Wirtschaftsfachoberschule H. Kunter herzlich willkommen. Es ist eine große Ehre
für unsere Schule, dass diese Feier hier stattfindet, sie ist für sehr passend für unseren Schultyp. Unsere Schüler beschäftigen sich v.a. in den Fächern Volkswirtschaft und Rechtskunde intensiv mit der EU und dem EU – Recht.

Die Möglichkeit einer konkreten Auseinandersetzung mit den verschiedenen Institutionen der EU in Brüssel im Rahmen einer Bildungsreise ist eine sehr interessante und gewinnbringende Initiative von Seiten des Amts für europäische Integration der Abteilung Europa der Provinz Bozen und dem Außenamt Brüssel.

In der Diskussion mit den teilnehmenden Schülern der 4. Klasse Wirtschaftsinformatik habe ich festgestellt, wie beeindruckt sie von der guten Organisation der Reise, vom Aufenthalt in Brüssel, von der Stadt selbst und den verschiedenen EU Institutionen waren. Durch Gespräche mit den verschiedenen Vertretern va. der Euregio Tirol haben sie nicht nur einen Einblick in die Aufgaben der EU erhalten, sondern auch festgestellt, wie sich diese sich für die Belange der Bürger einsetzt – kurz gesagt, die EU ist ihnen ein Stück näher gekommen.

Ein anderer wichtiger Aspekt dieses Projekts war das Kennenlernen und die Zusammenarbeit mit den Schülern einer Partnerschule, in unserem Falle waren es die Schüler der Nachbarsschule ITE Battisti. Als Wirtschaftsfachoberschule legen wir sehr viel Wert darauf, dass im Rahmen von Klassenpartnerschaften sowohl die Sprachkompetenz als auch der kulturelle Horizont erweitert werden. Dies gelingt durch den gegenseitigen Besuch von Klassen der Nachbarsschule, durch die Zusammenarbeit in der Übungsfirma, das Zweitsprachenjahr und durch die integrierte Sprachdidaktik im Rahmen des fächerübergreifenden Lernens in den 1. Klassen.

Die Organisation des Betriebspraktikums in der Nähe von Mailand und Varese im Rahmen eines
Schüleraustausches trägt auch wesentlich dazu bei.

Die Zusammenarbeit mit Jugendlichen der anderen Sprachgruppe im Rahmen dieses Projekts war für die Schüler eine
interessante Erfahrung, aber auch eine Herausforderung. Ich bin überzeugt davon und wünsche mir, dass durch diese sprachgruppenübergreifende Initiative sich die Schüler näher gekommen sind und das gegenseitige Verständnis gefördert wurde.

In einem Land, in dem mehrere Sprachen gesprochen werden, ist es die Aufgabe der Bildungseinrichtungen, das
gegenseitige Kennenlernen zu fördern und den Kontakt mit anderen Sprachgruppen als kulturelle Bereicherung zu sehen.

In diesem Sinne möchte ich mich bei allen Institutionen bedanken, welche unseren Schülern diese Bildungsreise und
die damit verbundenen Erfahrungen ermöglicht haben.

Herzlichen Dank

Thomas Mathá
Thomas Mathá, Direktor der Abteilung Europa, hatte die Moderation inne.



Nach den Grußworten von Dir. Barbara Pobitzer und von den drei Schulamtsleitern berichteten die Schüler der teilnehmenden Klassen von ihren Erfahrungen. Dabei wurden die einzelnen Europaprojekte von den Schülern auf zum Teil originelle Weise und mehrsprachig vorgestellt. Für die 4 A-WI der WFO Bozen ließen Manuel Plattner und Verena Reichhalter ihre Erfahrungen bei der fünftägigen Fahrt nach Brüssel und Umgebung Revue passieren. Die Besucher in der Aula zeigten sich von den Vorträgen der WI-Schüler sichtlich beeindruckt.
    
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