"Zehn Anw\u00e4rter f\u00fcr jede freie Stelle"

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"Früher mussten wir uns die neuen Mitarbeiter an den Oberschulen selbst suchen, jetzt gibt es für jede freie Stelle zumindest zehn Bewerber. So sehr hat sich die Situation auf dem Südtiroler Arbeitsmarkt in den letzten Jahren geändert", sagte Stephan Innerhofer von der Südtiroler Sparkasse bei einer hochkarätig besetzten Expertenrunde in der Aula Magna der WFO Bozen. Die 120 Maturanten der WFO hörten den Ausführungen der Referenten (im Bild Mountain-Spirit-Chef Günther Plattner) interessiert zu. 

  
Wohin nach der Abschlussprüfung? Studium oder Arbeit? Wie schaut der Südtiroler Arbeitsmarkt aus? Was erwartet sich ein Arbeitgeber von einem Oberschulabsolventen? Worauf wird bei Bewerbungen besonders geschaut? Festanstellung oder nur Ausbildungsvertrag?  

Diese Fragen beschäftigen auch die Schüler der acht WFO-Abschlussklassen. Zur Studium- und Berufsorientierungsveranstaltung in der Aula Magna wurden deshalb zahlreiche Referenten eingeladen, Frieda Viertler (Abteilung Organisation und Personal der Südtiroler Sparkasse), Stephan Innerhofer  (Verantwortlicher für die Personalentwicklung in der Südtiroler Sparkasse), Harald Egger (Unternehmen Kuntner und Unternehmensberater), Christian Unterhofer (Koordinator für Finanzen und Verwaltung bei Athesia/Unternehmerverband), Mario Burg (Studentenberatung der Freien Universität Bozen), Martin Fink (Südtiroler Hochschülerschaft) und Günther Plattner (Mountain Spirit/Unternehmer).
 

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Im Bild (v. l.) Peter Prinoth, Frieda Viertler, Stephan Innerhofer, Dir. Barbara Pobitzer, Martin Fink, Mario Burg und Günther Plattner.

 
Bildungs- und Leistungsversprechen gelten auf dem Südtiroler Arbeitsmarkt noch -  dies war der allgemeine Tenor des Treffens: Wer was Gescheites lernt, wird was Gescheites. Wer fleißig arbeitet, kann es weit bringen.
 
Allerdings sind auch in unserem Land die Auswirkungen von Globalisierung, Pensionsreform und demographischer Entwicklung zu spüren. Der Wettbewerb nimmt zu und die Unternehmen können zwischen mehreren Kandidaten wählen. Dies führt dazu, dass die Anforderungen an die Bewerber steigen.
 
Neben Fach- und Sprachenkompetenz spielen Sozial-, Kommunikations- und Konfliktkompetenz eine zentrale Rolle. Oft sind Details entscheidend für eine Anstellung oder eine Absage: Unvorteilhafte Bilder oder Kommentare bei Facebook oder auch nur eine eigenwillige e-mail-Adresse können schon das Aus bedeuten, meinte etwa Stephan Innerhofer.

Auch für die Uniabsolventen ist die Situation in Südtirol derzeit noch besser als anderswo: Während in vielen anderen Ländern und in Italien das Masterstudium fast Pflicht ist, kann man in Südtirol auch mit einem dreijährigen Studium noch punkten.

Mario Burg von der Uni Bozen ging u.a.  auf die zunehmende Bedeutung guter Sprachkenntnisse ein. "Unsere Uni ist dreisprachig, deshalb ist es von Vorteil, wenn man beim Einstieg die Zweisprachigkeitsprüfung schon hat. Das First Certificate wäre ebenso angebracht. Für die Einsteiger ohne Sprachzertifikate gibt es - insbesondere in Englisch - Intensivkurse in den Wochen vor Beginn der Vorlesungen."

Den Abgängern unserer Schule, die kein Studium anstreben, werden trotz der anhaltend schwierigen Situation weiterhin recht gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt eingeräumt. Die WFO bietet breites Allgemeinwissen, zudem sind die Schülerinnen und Schüler auf den Einstieg in die Arbeitswelt gut vorbereitet (Stichworte Betriebspraktika, ECDL-Führerschein, IKT, First Certificate, gute Ausbildung in BWL, Volkswirtschaft, Finanzwissenschaften, Rechtskunde usw.).

Eine Lanze für das Unternehmertum brach Mountain-Spirit-Chef Günther Plattner: "Ich kann jedem nur raten, selbstständig zu werden. Man muss sich zwar mehr einbringen und größere Risiken eingehen, dafür gibt es später auch größere Genugtuungen. Mit 38 oder 40 Wochenstunden ist natürlich nichts getan, man muss schon mit 70 Stunden Arbeitszeit pro Woche rechnen. Und auch die Gewinne werden zunächst nur spärlich fließen. Man sollte einkalkulieren, zumindest ein Jahr ohne Einkünfte auszukommen. Wenn man aber ein gutes Konzept hat, dann ist die Chance groß, dass man später wirklich etwas erreicht."

"Wer nur einen sicheren Arbeitsplatz will und gleich nach dem Urlaub fragt ist an der falschen Stelle. Das war vielleicht früher so, jetzt hat sich die Situation aber vollkommen geändert", erklärte Harald Egger.

  

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