4 B-EU auf Drei-Städte-Tour

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Ein umfangreiches Programm wartete auf die Schülerinnen und Schüler der 4 B-EU, die gemeinsam mit drei weiteren Südtiroler Schulklassen die EU-Städte Straßburg, Brüssel und Luxemburg besichtigten. Sebastian Urthaler berichtet auf wfo.bz.it von den Erfahrungen der EU-Schüler in Frankreich, Belgien und Luxemburg.

 

Am Montag, 13. Mai, starteten wir pünktlich um 6.00 Uhr gemeinsam mit der Partnerklasse aus unserer italienischen Nachbarschule sowie zwei Klassen aus Meran, einer deutschen und einer italienischen, in Richtung Elsass.

Die Fahrt dauerte relativ lange, blieb aber doch- vor allem aufgrund der Vorfreude auf das Kommende - relativ kurzweilig. Mal schlief man kurze Zeit, mal unterhielt man sich mit Freunden oder man beschäftigte sich mit seinen technischen Gerätschaften.

Als wir dann gegen Abend im französischen Straßburg ankamen, hatten wir nur wenig Zeit unsere Zimmer zu beziehen. Wir machten uns sofort auf, um einen ersten Eindruck von der Stadt zu gewinnen und um das Abendessen zu uns zu nehmen.

Das Hotel war sauber und ordentlich, das uns zugeteilte Restaurant ebenfalls. Nach dem Abendessen war es bereits relativ spät, so zogen sich die Schüler in das Hotel zurück um dem nächsten Tag fit und ausgeschlafen zu begegnen.

Der Dienstag begann relativ früh: Wir sahen uns bei einer Busrundfahrt große Teile der Stadt an, u.a. das EU-Parlament, allerdings leider nur von außen. Anschließend wurden wir von einer freundlichen Dame durch die Altstadt geführt.

Nach dem Mittagessen mussten wir sofort weiterreisen nach Brüssel. Diese Busfahrt war überraschend lang. Niemand hatte mehr mit 7 bis 8 Stunden Fahrt gerechnet. Wir kamen relativ spät in Belgiens Hauptstadt an und mussten direkt zum Abendessen, da diese Termine bereits von vornherein vereinbart waren.

Wir, die zwei Klassen der Bozner Schulen, hatten das Pech in einem Hotel abseits des Stadtzentrums nahe dem Flughafen untergebracht zu sein. Die Meraner hatten ihre Bleibe dagegen  mitten in der Stadt. So bot sich uns auch nicht mehr die Möglichkeit die Stadt noch an diesem Tag zu sehen.

Auch in den folgenden Tagen gab es, auch aufgrund der schwierigen Verkehrssituation in der belgischen Hauptstadt, immer wieder kleinere Verbindungsprobleme. Auf jeden Fall wurden wir an diesem Abend noch vor Mitternacht in unser 1-Stern-Hotel am Flughafen kutschiert, wo wir die Nacht verbrachten.

Der nächste Tag war gänzlich verplant. Wir starteten bereits früh in die Innenstadt, wo wir aufgrund einiger Verspätung,  im Eiltempo von einem Einheimischen durch die wunderschöne Innenstadt, mit vielen prunkvollen Bauten, geführt wurden.

Um 11 Uhr fanden wir uns im Sitz der Europregion Südtirol, Nordtirol und Trentino ein. Dort durften wir an einigen interessanten Vorträgen teilhaben: Zum einen gab uns Herbert Dorfmann, der Südtiroler Abgeordnete für das Europäische Parlament, interessante Einblicke in seine Tätigkeiten.

Darauf folgte eine Dame, die im Namen des Landes in Brüssel ihr Netzwerk aufbaut und versucht Südtirols Interessen zu vertreten. Zuletzt hörten wir auch Herrn Warasin, der in kurzer Form vieles über die EU als solche und vor allem über seine Arbeit vortrug. Die drei Vorträgen waren wirklich sehr interessant und informativ. 

Gleich darauf ging es weiter mit einer Führung durch das von europäischen Institutionen geprägte Viertel der Stadt. Wir sahen zwar viele Gebäude,  doch leider nur von außen.

Gegen Abend durften wir für kurze Zeit unsere eigenen Kreise in der Stadt ziehen, bevor wir uns etwas mehr als eine Stunde später wieder zum Abendessen trafen. Nach dem Essen fuhr ein Teil der Gruppe zurück zum Hotel, ein anderer blieb - natürlich unter Aufsicht einer Lehrperson - noch für einige Stunden in der Stadt.

Am Donnerstag Morgen starteten wir wieder relativ früh. Die vierstündige Fahrt nach Luxemburg verging eigentlich wie im Fluge, ein Großteil der Schüler war ohnehin sehr müde.

In Luxemburg angekommen ging es direkt zum Mittagessen und daraufhin ohne Pause weiter zu einer dreistündigen Stadtführung. Die Stadt präsentierte sich durch ihre interessante Geschichte und den Übergang von alten bürgerlichen Gebäuden zu hochmodernen Bankgebäuden und Bauten der europäischen Institutionen als sehenswert.

Am Abend zeigte sich die Stadt jedoch als relativ ausgestorben, man begegnete nur noch wenige Einheimische. Viele Lokale schlossen schon früh.  So hielten wir uns auch nicht allzu lange in der Stadt auf und zogen uns - wissend am nächsten Morgen bereits um 7 Uhr die Heimreise antreten zu müssen - in unser Hotel zurück. 

Die Rückfahrt stellte dann für viele die Möglichkeit dar, verpassten Schlaf nachzuholen und noch ein letztes Mal sich in der Gruppe zu unterhalten.

Alles in allem haben wir unsere Reise in vollen Zügen genossen. Etwas schade war es nur wenig von den tatsächlichen europäischen Institutionen gesehen zu haben. Ebenso belastete uns der ständige Zeitdruck, doch dieser schien aufgrund des übervollen Programms unvermeidlich.

Wir wurden für diesen ständigen Stress auf jeden Fall durch den Anblick dreier toller Altstädte, viel Information zu den einzelnen Städten, Europa und der Tätigkeit unserer Südtiroler in Europa, und vor allem durch viel, viel Spaß in der Gruppe entschädigt. Die Fahrt hat sich auf jeden Fall ausgezahlt, auch wenn das ganze Unterfangen vielleicht mit weniger als 4 Klassen einfacher zu organisieren gewesen wäre.

Ein Dank auf jeden Fall an unseren Busfahrer Luis und die Begleitlehrer Christoph Buratti und Judith Leiter, die sich nicht aus der Ruhe bringen ließen. Auch dank ihrer Hilfe wurde unsere Reise zum Erfolg.

Für die 4 B-EU
Sebastian Urthaler

 
 
 
 
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