Bettina am Sonntag im Finale in Jesolo

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Bettina konnte es im ersten Moment selbst nicht fassen. Als der Moderator verkündete, sie sei für das Finale qualifiziert, blieb der 18-Jährigen zunächst fast die Luft weg (Ultimi Video Seite 4). Die Schülerin der 4 A-WS hat beim Miss-Italia-Vorfinale unter 186 Mädchen aus allen 20 Regionen Italiens den schwierigen Sprung ins Finale der besten 63 geschafft. Nun wird sie am Sonntag bei der großen Finalshow (live auf La7) mit dabei sein.



186 Mädchen im Alter zwischen 18 und 26 Jahren hatten sich in letzten Sommer in mehreren hundert Ausscheidungen in ganz Italien für das Vorfinale der Miss-Italia-Wahl in Jesolo qualifziert. Unter ihnen befand sich auch Bettina Manfra (4 A-WS) als eine der zehn Vertreterinnen der Region Trentino-Südtirol.

Gemeinsam mit der Brixnerin Ilaria Dolar zog Betty nun auch ins Finale der ersten 63 ein. Die WFO-Schülerin befindet sich jetzt schon seit zehn Tagen in Jesolo. Dort müssen die Finalistinnen ein anstrengendes Programm absolvieren. "Als am Wochenende die Eltern zu Besuch gekommen sind, wurden sie nicht einmal ins Hotel vorgelassen. Hier ist man völlig abgeschirmt. Den ganzen Tag gibt es Termine, Interviews, Trainingseinheiten, Foto-Shootings usw.", erzählt die 18-Jährige (Fotos aus Jesolo unter Finaliste 2013 Nr. 44).

Das Miss-Italia-Finale wird am Sonntag live auf La7 übertragen. Um dieses Finale hatte es heuer im Frühjahr und Sommer eine kontroverse Diskussion gegeben, in die sich auch die Präsidentin der Abgeordnetenkammer, Laura Boldrini, einbrachte ("Spero che le ragazze italiane per farsi apprezzare possano avere altre possibilità che non quella di sfilare con un numero"). Es folgten monatelang Stellungnahmen für und gegen die Miss-Wahlen.

In der Folge kündigte die RAI nach 50 Jahren die Zusammenarbeit mit Miss-Italia-Organisatorin Patrizia Mirigliani. Miss-Wahlen seien nichts für das öffentlich-rechtliche Fernsehen, hieß es. Auch Berlusconis Mediaset wollte die Show aus Jesolo nicht übertragen. Im letzten Moment sprang La7 rettend ein. Auf diesem Privatsender wird das Finale mit den beiden Südtirolerinnen am Sonntag übertragen.

Ein Weiterkommen für die Schülerin der 4 A-WS wird nun äußerst schwierig. In den letzten Jahren konnte sich noch nie eine Vertreterin einer kleinen Region vorne platzieren. Beim Finale zählen neben den Jury-Stimmen zu 50 Prozent die Anrufe der Fernsehzuseher. Und hier stehen die Vertreterinnen aus Südtirol, Aosta, Molise usw. gegen die Mädchen der einwohnerreichen Regionen auf verlorenem Posten. Traditionsgemäß stimmen die Zuseher fast nur für Mädchen der eigenen Region ab.

 

bettina manfra mit alexandra Demanega und christina dejori
Mit Bettina freuen sich auch ihre Klassenkolleginnen von der 4 A-WS, Alexandra Demanega (Mitte) und Christina Dejori (rechts).
 
 
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