Das neue Schuljahr ist eröffnet

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Mit der Eröffnungskonferenz des Lehrerkollegiums wurde am 1. September 2022 das neue Schuljahr an der WFO Heinrich Kunter eröffnet. Dir. Ralf Stefan Troger konnte zum ersten Treffen des Gremiums  an die 90 Lehrpersonen - unter ihnen rund 20 Neue - in der Aula des Außensitzes begrüßen. Zum Auftakt gab es Infos, Zahlen und Termine zum anstehenden Schuljahr, die Mitarbeitergremien wurden bekannt gegeben und Vorschläge für die verschiedenen  Arbeitsgruppen gesammelt. Letzter Programmpunkt war das traditionelle Lehrerfoto, das im Innenhof des Außensitzes aufgeommen wurde.

 
Nach der Eröffnungskonferenz geht es für die Lehrerinnen und Lehrer am 2. September mit der 1. Fachgruppensitzung weiter.

Am Montag, 5. September, um 8.30 Uhr beginnt auch für die Schülerinnen und Schüler der Ernst des Lebens. Die Zweit- bis Fünftklässler treffen sich in ihren Klassen, die Neuankömmlinge der 9 ersten Klassen werden in der Aula Magna des Hauptsitzes von Dir. Troger begrüßt und eingewiesen.

Der erste reguläre Unterrichtstag beginnt am Dienstag um 7.50 Uhr; der Nachmittagsunterricht an diesem Tag entfällt.

 

 

Auszüge aus der Eröffnungsrede von Dir. Ralf Stefan Troger


Ich gehe in das 4. und letzte Jahr meines vierjährigen Führungsauftrags an der WFO.bz – und bisher gab es noch kein normales Jahr!

Zur Schwerpunktsetzung

Heuer möchte ich das Thema der „Zukunftsfähigkeit“ in den Mittelpunkt rücken und ich habe in der Vorbereitung den vielsagenden Begriff „Enkeltauglichkeit“ gefunden.

  • Welche Rolle haben wir als Bildungsinstitution, hat unsere Tätigkeit im Blick auf die Zukunft?
  • Welche Fähigkeiten für die Zukunft können/sollen wir vermitteln?
  • Was kann/soll Bildung im Zeitalter der Wissensexplosion leisten?

Es gibt immer mehr Wissen auf der Welt.

Eine Studie untersuchte die weltweite Rechenkapazität und kam für den Zeitraum 1986 bis 2007 auf eine jährliche Wachstumsrate von 58%.

Zudem veraltet das Wissen schneller - Die Ausbildung ist keine Aus-Bildung mehr, denn Bildung ist nie mehr „aus“. Der rasante Zuwachs an neuen Informationen macht es erforderlich, sich immer wieder auf den neuesten Stand zu bringen.

Das Wissen wird mehr und veraltet schneller, aber es ist auch leichter zu finden.

Bildung wird digitalisiert, sie findet über neue Kanäle statt. Gelernt wird nicht mehr nur in Schulen.

Bildung wird ent-institutionalisiert, sogar innerhalb der Institutionen.

Die sog. Wissensgesellschaft von heute als Nachfolge-Gesellschaft der Industriegesellschaft stellt andere Ansprüche an die Bildung von Personen. Musste in der Industriegesellschaft der Mensch noch gleichsam an die Maschine angepasst werden, werden in der Wissensgesellschaft diejenigen gewinnen, die die Maschine an sich anpassen können.

Unsere Maschinen sind nämlich intelligent geworden: Anstatt bloß Dinge herzustellen, beantworten sie Fragen. Gebraucht werden jetzt Menschen, die die richtigen Fragen stellen - Ein „Universalgelehrter“ ist heute nicht mehr jemand, der alles weiß, sondern jemand, der mit Wissen und Nichtwissen souverän umgehen kann

Die Bildungsgewinner von morgen kommen auch in völlig neuen Situationen zurecht, indem sie sich evolutionär an die neuen Umstände anpassen.

Welche Fähigkeiten dafür notwendig sind, darauf möchte ich jetzt von hier aus keine Antworten vorgeben, dieser Frage möchte ich mit Ihnen gemeinsam – sozusagen als lernende Institution – in diesem Schuljahr nachgehen.

Schule muss für mich aber immer noch auch lehrende Organisation sein, deshalb kann sich verantwortungsvolle Bildungsarbeit nicht darauf beschränken, das zu vermitteln, was an Anforderungen von außen an die Schule herankommt.

Schule darf nicht darauf reduziert werden, dem hinterher zu laufen, was von außen vorgegeben und erwartet wird, die Vermittlung von tradierten Kompetenzen, Kenntnissen, Fertigkeiten und Haltungen von bleibendem Wert, die die Schule aufgrund ihrer eigenen, für die Gesellschaft unverzichtbaren, Expertise und Erfahrung vorgibt, haben für die Entwicklung der Schüler/-innen und die Bildung ihrer Persönlichkeit genauso große Wichtigkeit wie die unmittelbare Vorbereitung auf „das Leben danach“.

Wir haben ein motiviertes Lehrerkollegium – ausgewogene Mischung zwischen Jung und Alt, denen guter Unterricht ein großes Anliegen ist

Wir haben eine klare Identität

Wir haben ein gutes Schulklima, eine gute Lehrer-Schüler-Beziehung

Eine gut organisierte und funktionierende Verwaltung

Funktionierende Mitbestimmung und demokratischen Austausch

Experten vom digitalen Bereich bis hin zur psycho-pädagogischen Beratung

Regen Austausch mit außerschulischen Partnern

Wir haben in den letzten drei Jahren 100 Schüler/-innen dazugewonnen und sind mittlerweile die sechstgrößte Oberschule Südtirols

 

 

 

 

 

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