In die Bibliothek kehrt wieder Leben ein

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"Meine allererste Lesung habe ich vor 20 Jahren in Gröden gehalten. Auch deshalb liegt mir Südtirol besonders am Herzen", sagte  Alois Prinz (im Bild) den Schülern des Haupt- und Außensitzes bei den ersten 2 Bücherlesungen in der Bibliothek nach dem Lockdown. Der Erfolgsautor aus Niederbayern, dessen Werke in 15 Sprachen übersetzt wurden, war anfänglich Journalist und hat sich nun auf das Verfassen von Biographien spezialisiert. Er fesselte die Schüler der 3 teilnehmenden 2. Klassen mit Erzählungen aus dem Leben von Martin Luther King, dem er sein letztes Buch gewidmet hat. Auf die Frage eines Schülers, ob er auch andere Bücher, zum Beispiel Romane, schreiben könne, meinte Prinz: "Mittlerweile habe ich mich auf Biographien spezialisiert und mache das seit Jahren. Das Biographien-Schreiben ist zu meinem Beruf geworden, ich kann mir fast nicht mehr vorstellen, etwas anderes zu machen."

 

 

Der Traum von einer friedlichen Welt

Auch in die Bibliothek unserer Schule kehrt nach dem Lockdown wieder Leben ein: Das Amt für Bibliotheken und Lesen machte es möglich, dass der bekannte Jugendbuchautor Alois Prinz zu Lesungen in die Schule kam.

Drei zweite Klassen hatten die Möglichkeit, den Autor aus Bayern zu treffen. Auf Wunsch las der Jugendbuchautor, der auch mit dem Deutschen Jugendbuchpreis ausgezeichnet wurde und einer der bekanntesten Biographen-Autoren ist, aus seinem Buch „I have a dream. Das Leben des Martin Luther King“.

Das Thema ist mehr als aktuell, die „Black Lives Matter“-Bewegung und Vorurteile beherrschen die Schlagzeilen der Medien (Prinz meinte, Martin Luther King hätte wohl "All Lives Matter" gesagt). Die spannende und abwechslungsreiche Lesung bereicherte der Autor mit vielen Fotografien aus dem Leben des Bürgerrechtlers, auch seine letzte Rede konnte angehört werden, Schüler lasen wichtige Aussagen vor.

So gewannen sie interessante Einblicke in das Leben in in den amerikanischen Südstaaten, lernten aber auch die Kindheit und Jugend von Martin Luther King und eine von Vorurteilen bestimmte Welt kennen. Diese, so der Autor- seien immer präsent, und schwer sei es, sie zu überwinden. Bildung ist das Rezept dagegen, um sich kritisches Denken anzueignen. Dann wird vielleicht „only black - only white“ wirklich der Vergangenheit angehören.

„Ich vermag nicht zu glauben, dass ich jemanden hassen soll": Die Aussage von Martin Luther King, seinen großen Traum, kann jeder von uns verwirklichen.

Eva Gratl

 

 

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Die Lesung im Außensitz fand in der Aula Magna im Kellergeschoss statt.

 

 

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Der Autor - mit Prof. Eva Gratl - beim Signieren seiner Werke.

 

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Eva Gratl überreichte Alois Prinz eine Flasche (Südtiroler) Wein.

 

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Alois Prinz (aus Wikipedia)

Alois Prinz, geboren 1958 in Wurmannsquick (Niederbayern) ist ein deutscher Schriftsteller.

Prinz studierte in München an der Hochschule für Philosophie sowie an der Ludwig-Maximilians-Universität Germanistik, Politologie und Kommunikationswissenschaften. Parallel dazu absolvierte er eine journalistische Ausbildung. Bis 1994 verfasste er als freier Journalist Beiträge u. a. für die Süddeutsche Zeitung, das evangelische Sonntagsblatt für Bayern und Publik Forum.

Sein schriftstellerischer Schwerpunkt liegt auf Biografien für Jugendliche und Erwachsene. Er wurde für seine Werke bereits mehrfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis.

Verheiratet mit einer evangelischen Pfarrerin, lebt Prinz mit seiner Familie in Feldkirchen-Westerham bei Bad Aibling.

In seinen Biographien beschäftigte sich Prinz u.a. mit Martin Luther King, Dietrich Bonhoeffer, Teresa von Avila, Joseph Goebbels, Franz Kafka, Ulrike Meinhof, Hermann Hesse, Hannah Arendt und mit dem Apostel Paulus.

 

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