Klare Botschaft: "Drogen zerstören Leben"

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"Drogen zerstören Leben", so die Botschaft von Konrad Fissneider, der in der Aula des Außensitzes einen Vortrag zur Drogenprävention für die Schülerinnen und Schüler aller zweiten Klassen hielt. Konrad Fissneider spricht aus Erfahrung, ohne Fingerzeig. Er berichtet wie alles bei ihm begonnen hat: mit einer einfachen Zigarette!

 

Fissneider berichtet was die verheehrenden Folgen von Alkohol- und Drogenmissbrauch in seinem Leben waren und zeigt den Schülerinnen und Schülern in einem beeindruckenden Film, dass der Drogenkonsum nicht unbedacht an einem vorübergehen kann.

Mit seinem Erlebnisbericht möchte Herr Fissneider junge Menschen davor bewahren in eine Sucht abzudriften. Probleme können nicht durch den Konsum von Drogen gelöst werden. Seit dem Jahr 1987 widmet sich Konrad Fissneider der Drogenprävention.

 

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Bericht von Fabian Röggla (2 B-WM)

Am Freitag den 05.04.2019 wurde im Außensitz ein Vortrag über die Drogenprävention von Konrad Fissneider gehalten. Alle zweiten Klassen konnten sich den Vortrag anhören. Konrad Fissneider ist ein ehemaliger Raucher, Alkoholiker und Drogensüchtiger. Er wuchs mit weiteren 6 Kindern auf und hatte eine strenge Erziehung von Seiten seines Vaters. Mit ca. 10 Jahren probierte er seine erste Zigarette. Danach nahm sein Leben schlechten Lauf. Während seiner Schulzeit probierte er dann mit seinen „Freunden“ neue Drogen aus und trank eine Menge Alkohol. Später kamen dann seine Suchten von Cannabis, Opium, LSD und Heroin. Er nahm diese Drogen regelmäßig und versank in eine andere Welt ohne Sorgen. Nach und nach versuchte er dann aufzuhören. Es war nicht leicht aber im Alter von 50 Jahren hatte er seine letzte Zigarette geraucht, sein letzten Alkohol getrunken und war komplett Drogenfrei. Seit 12 Jahren führt er ein tolles Leben und fand die Frau seines Lebens. Jetzt hat er 2 Kinder und ist stolzer Opa eines Enkels. Die Drogen haben aber auch Folgen. Durch die vielen Drogen, sowie der hohe Konsum von Alkohol zerstörten seine Leber, sowie seine Gelenke völlig. Mit einer Leber in diesem Zustand gab ihm sein Arzt nur mehr 2-3 Jahre zu leben. Glücklicherweise wurden ihm Medikamente im Wert von über 41.000 € von den USA zugeschrieben. Heute ist seine Leber in bester Form, er kann jedoch nicht springen bzw. laufen. Jetzt arbeitet er in der Drogenprävention, wo er Personen hilft, die das erleben, was er damals erlebte. Außerdem hält er viele Vorträge in Südtirol und schwor sich nie mehr so zu leben wie damals. Zum Schluss durften die Schüler noch weitere Fragen stellen und verabschiedeten sich darauf.

 

 

 

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Mit viel Einfühlungsvermögen und ergreifenden Geschichten zeigt Konrad Fissneider in dieser seiner Autobiografie die Gefahren, die verheerenden Folgen und die Nebenwirkungen auf, die eine Drogenabhängigkeit mit sich bringen kann. Er beschreibt sehr anschaulich, welche Höhen und Tiefen er während der Zeit seiner Abhängigkeit durchlebt hat und wie ihn der Sog der Sucht verschlang. Er erzählt aber auch wie er diesem Teufelskreis entflohen ist und wie er heute mit den eigenen Problemen umgeht, die er früher mit Medikamenten und Drogen betäubt und im Alkohol ertränkt hatte.

 

 

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