Auch viele WFO-ler bei der Klima-Demo

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Die Bozner Altstadt erlebte am 15. Februar die größte Südtiroler Schülerkundgebung seit vielen Jahren. Der Landesbeirat der Schüler und der Südtiroler Jugendring hatten zur Teilnahme an der Demo "Fridays for Future" aufgerufen. Der Aktion zugrunde liegt eine Serie von friedlichen Schülerprotesten - ausgehend von der 16-jährigen Schülerin Greta Thunberg in Nordeuropa -, bei denen Schüler auf die Problematiken des Klimawandels hinweisen wollen. Unter den mehr als 4000 Schülerinnen und Schülern in Bozen befanden sich auch an die 500 WFO-ler, die ab 9.30 Uhr vom Siegesplatz ausgehend zur Schlusskundgebung auf den Silvius Magnago Platz am Landhaus zogen.

 

"Es ist an der Zeit, dass auch wir in Südtirol unsere Stimme erheben", hieß es bei den Organisatoren. "Der Klimawandel geht uns alle an. Er ist die Ursache vieler Umweltprobleme und sozialer Missstände. Leider wird die Erderwärmung oft als fernes und marginales Problem angesehen. Man muss die Regierungen dazu drängen, ernsthafte Maßnahmen zur Bekämpfung des Klimawandels zu ergreifen."

An der WFO Heinrich Kunter erhielten die teilnahmewilligen Schülerinnen und Schüler - nach Absprache der Schulleitung  mit den Vorsitzenden des Schülerrats, René Hofer und Susanne Amort, sowie den Vertretern im Landesbeirat der Schüler, Friedrich Hainz und Michael Parth, die Erlaubnis, an der öffentlichen Kundgebung teilzunehmen. Notwendig dazu war allerdings die (Voraus)-Entschuldigung der Eltern.

Landeshauptmann Arno Kompatscher, der am Landhausplatz auf die Kundgebungsteilnehmer traf, begrüßte den Einsatz der Schülerinnnen und Schüler: „Wir sind auf der Seite der Jugendlichen und spüren unsere Verantwortung für den Klimaschutz.“ Der Landeshauptmann kündigte auch an, einen Klimaschutzbeauftragten ernennen zu wollen.

Positiv überrascht vom Engagement der Jugendlichen aus ganz Südtirol „für ein so wichtiges Thema wie den Klimaschutz“ zeigte sich auch Bildungslandesrat Philipp Achammer: „Es stimmt mich hoffnungsvoll, wenn Schüler sich mit der Umwelt und dem Klima auseinandersetzen und sich für mehr Umweltbewusstsein und für Nachhaltigkeit einsetzen und dafür – friedlich und begeistert – auf die Straße gehen.“

Auch viele Landtagsabgeordnete mischten sich unter die Kundgebungsteilnehmer. "Ihr habt recht", hieß es auf einem ihrer Plakate.

Der Vorsitzende der ASGB-Jugend, Kevin Gruber, und die Jugendsekretärin Martina Verdross bedankten sich in einer Presseaussendung bei allen Beteiligten der Demonstration für ihr Engagement: „Der Klimawandel ist eine reelle, traurige Tatsache, die man nicht beschönigen kann!“

“Neben dem unglaublich starken Zeichen für den Klimaschutz war vor allem die Zusammenarbeit zwischen den deutschen und italienischen Schülern beeindruckend. Das war unser gemeinsames Projekt - Schülerinnen und Schüler haben unabhängig von der Sprachgruppe diese Demo möglich gemacht”, sagte Ivan Gufler vom Landesbeirat der Schülerinnen und Schüler. Neben dem Italienischen Landesbeirat hatte sich auch der Deutsche Landesbeirat der Schüler noch öffentlich für die Kundgebung ausgesprochen.

“Ich bin überwältigt, von der Anzahl der Leute, die zur Demonstration gekommen sind”, sagt Paolo Sticcotti, der Vorsitzende des Italienischen Landesbeirats der Schülerinnen und Schüler.

 

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Die Teilnehmer eingangs der Museumstraße.

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"Es gibt keinen Planeten B", meinte ein Demo-Teilnehmer.

 

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Der Silvius Magnago Platz mit den vielen Kundgebungsteilnehmern, die aus allen Teilen des Landes nach Bozen gekommen waren.

 

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Friedrich Hainz und Julia Innerebner von der 5 A-WS.

 

demo02Aus Amerika angereist: Auslandsschülerin Viktoria von Klebelsberg (vorne links) mit ihren ehemaligen Klassenkolleginnen der 4 B-WS.

 

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Einen "Systemwechsel" forderten die Schülerinnen der 3 B-WS.

 

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"Wir haben die Schnauze voll", meinten die Schülerinnen und Schüler der 5 A-SP.

 

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Ornella Bunguri und Skora Wiktoria-Oliwia von der 2 B-WS mit zwei Kundgebungsteilnehmern.

 

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Voll gefüllt: Der Silvius Magnago Platz.

 

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Am Landhaus wurden die Teilnehmer von vielen Landtagsabgeordneten empfangen.

 

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Die Einladung zur Kundgebung am 15. Februar.

 

 

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