Die Problematik belasteter historischer Straßennamen

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Trotz der Coronavirus-Pandemie nahm auch heuer eine Klasse der WFO Heinrich Kunter am bundesdeutschen Schülerwettbewerb zur politischen Bildung teil. Die Schülerinnen und Schüler der 4 B-WS entschieden sich - betreut von Prof. Helene Zelger -  für das Thema "Problematische Straßennamen in Bozen". Kurz vor Abgabeschluss Mitte Jänner konnte nun das fertiggestellte Video nach Berlin entsandt werden. Bei ihrer Recherche stellten die Schülerinnen und Schüler auch Landeshauptmann Arno Kompatscher einige Fragen zu diesem Thema. Im Bild Tobias Vieider, Sofia Köhl und Noah Mahlknecht sowie Kameramann Philip Dalle Nogare beim Interview im Bozner Landhaus.

 

Projektbeschreibung

Nennt eure Arbeitsschritte und schildert kurz, wie ihr vorgegangen seid.
Welche Probleme gab es? Welche Lösungen habt ihr gefunden? Arbeitsschritte, Probleme und Lösungen:

Im Oktober, als die Schulen noch offen waren, entschieden wir uns für das Thema unseres Videos und sammelten Ideen. Wir unterteilten die Klasse in kleine Gruppen, die unterschiedliche Aufgaben übernahmen: Interviews mit Politikern und Experten zu organisieren, Umfragen mit Schülern durchzuführen, Drehbuch zu schreiben, verschiedene Szenen zu filmen und zu den geschichtlichen Hintergründen zu recherchieren.

Von November bis Weihnachten hatten wir ausschließlich Fernunterricht; nun konnten wir uns nicht mehr treffen. Alles musste online besprochen und organisiert werden, auf Google Classroom legten wir unsere Arbeitsergebnisse ab. Erst als wir am 7. Jänner wieder in den Präsenzunterricht zurückkehrten, schafften wir es, die einzelnen Teile zum Video zusammenzufügen.

Eine große Herausforderung war es, klarzustellen, dass wir mit dem Projekt jene Straßennamen ins Bewusstsein rücken wollen, die mit Gräueltaten und Kriegsverbrechen verbunden sind, nicht, dass wir gegen italienischsprachige Südtiroler sind. Aus diesem Grund haben wir auch italienische Politiker interviewt und Umfragen unter italienischen Schülern durchgeführt.

An der Haltung des Bozner Bürgermeisters erkannten wir, wie heikel unser Thema ist: Renzo Caramaschi war erst nach wiederholten Anfragen zu einem Interview bereit.


Seid ihr mit eurem Produkt zufrieden? Was habt ihr gelernt? Lernerfolg und Zufriedenheit.

Wir sind mit unserem Projekt sehr zufrieden, da wir alle unser Bestes gegeben haben. Die gesamte Klasse hat als Team gearbeitet und Spaß gehabt, selbst wenn die Corona-Maßnahmen uns öfters einen Strich durch die Rechnung machten.

Wir haben gelernt, dass die eigene Ansicht nicht alles ist, sondern dass man immer verschiedene Sichtweisen braucht, um das Gesamtbild zu verstehen. Zudem haben wir erkannt, wie interessant ein Thema sein kann, wenn man sich intensiv damit befasst. Durch das Projekt haben wir uns zum 1. Mal kritisch und kreativ mit den Verhältnissen vor Ort auseinandergesetzt. Wir bekamen wertvolle Einblicke in die Politik, indem wir führende Politiker unseres Landes interviewten, so den Landeshauptmann Arno Kompatscher, Bürgermeister Renzo Caramaschi und den Landtagsabgeordneten Alessandro Urzí.

Vom renommierten Historiker Hannes Obermair konnten wir zudem einiges über die Geschichte Südtirols und das faschistische-Regime lernen, was uns sicher im Gedächtnis bleiben wird.

Es war schwierig, die Kernaussagen aus unserem Videomaterial, vor allem den Interviews, herauszufiltern, doch gemeinsam konnten wir auch diese Herausforderung meistern und daran wachsen.

 

Das Video:

https://youtu.be/7Q33Hgr0sT8

 

 

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 Beim Auswerten der Interviews.

 

 

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Bei der Erstellung des Videos.

 

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Anschrift

WFO - Heinrich Kunter
Guntschnastr. 1 - 39100 Bozen
Tel 0471 281054
Außensitz: Cadornastr. 12a
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os-wfo.bozen@schule.suedtirol.it
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