Lysistrata
Ein altes Thema ist aktueller denn je: der Frieden.
Die Komödie, deren umstrittener Schluss nicht vollständig erhalten ist, gehört zu den sogenannten Friedensstücken der elf überlieferten Komödien des Dichters Aristophanes. Sie wurde im Jahr 411 v. Chr. vor das athenische Publikum auf die Bühne gebracht, dem die Niederlage der Sizilischen Expedition (415 - 413 v. Chr.) noch unmittelbar gegenwärtig war.
Inhalt
Die von Lysistrata einberufene Zusammenkunft hellenischer und spartanischer Frauen hat den Zweck durch allgemeinen Boykott jeglichen sexuellen Verkehrs, den Frieden zu erzwingen. Die Frauen verwirklichen diesen Plan, wobei sie rohen Angriffen von Seiten der Männer ausgesetzt sind.
Der Plan der Alten Männer, die Frauen, die sich auf der Akropolis im Besitz der Staatskasse, verbarrikadiert haben, auszuräuchern, scheitert. Auch der Ratsherr der in Begleitung von Polizeischergen erscheint, wird von den Frauen im Handgemenge besiegt.
Lysistrata, vom Ratsherrn nach den Beweggründen der Besetzung befragt, verweist auf die Fehlbeschlüsse der Männer, die sie selbst und ihre Geschlechtsgenossinnen bisher schweigsam erduldet hätten. Der Liebesstreik werde dazu führen , dass sie einst als Friedensfürstinnen begrüßt würden.
Lysistrata muss entmutigt feststellen, dass das Unternehmen wegen mangelnder Standfestigkeit der Frauen, die unter fadenscheinigen Vorwänden versuchen, zu ihren Männern zu gelangen, zu scheitern droht. Erst mit einem vermeintlichen Orakelspruch erreicht sie, dass diese ihr Liebesverlangen weiterhin zügeln.
Unterdessen - die Auferlegte sexuelle Enthaltsamkeit hat bei den Griechen und Spartanern zu größten körperlichen Nöten geführt - beginnen die Friedensverhandlungen. Nach der Ankunft des Spatanischen Gesandten mit der inzwischen eingeholten Vollmacht des Rats zur friedlichen Beilegung des Konflikts verlangt man einhellig nach Lysistrata, um sich von den allgemein verbreiteten Symptomen der „Krankheit" kurieren zu lassen.
Nach Strafpredigten für beide Parteien und der Aufforderung, Rat und Bundesgenossen zu benachrichtigen, lädt Lysistrata die Männer zum Friedensschluss zu den Frauen auf die Burg ein.
Die Botschaft des griechischen Dichters Aristophanes, der im 5. Jahrhundert. v. Chr. lebte, bringen Schüler der Handelsoberschule gemeinsam mit Schülern italienischer Schulen auf die Bühne.
Regie: Andreas „Opal" Robatscher
Koordination: Gabi Zöggeler
Es spielen:
Alessandro Corallini
Thomas Eccheli
Benno Elsler
Silvia Girardini
Elena Janeva
Taurik Kastrati
Veronika Pavcovich
Martina Pisciali
Christoph Rabensteiner
Kristian Riebesel
Julia Spornberger
Ruth-Laura Vicari
Elisabeth Weissensteiner
Juliane Zelger
Am Schlagzeug:
Julian Seehauser
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