
Im Rahmen des Informatikunterrichts fand in der letzten Woche ein zweitägiges Robotikprojekt der Klasse 3B-WI statt. Das Projekt war Teil einer fächerübergreifenden Zusammenarbeit zwischen den Fächern Informatik und BWL. Es verbindet technische Grundlagen mit möglichen wirtschaftlichen Einsatzbereichen von Robotern.
Im Zentrum stand ein Projekt mit Lego Mindstorms NXT, das den WI-Schüler:innen grundlegende Abläufe der Programmierung und Robotik vermitteln sollte. Nach einer fundierten Einführung von Prof. Rafael Mair in die ökonomische Relevanz robotischer Systeme, aktuelle Markttrends und Anwendungsfelder erfolgte der unmittelbare Übergang in die praktische Arbeit mit den Robotern. Die Schüler:innen arbeiteten in kleinen Teams, wobei jedes Team mit einem eigenen Set ausgestattet war und die Aufgaben gemeinsam bearbeitete.

Nach dem Aufbau der Roboter richteten die Teams die Programmierumgebung ein und testeten erste einfache Abläufe. Die Schüler:innen programmierten Bewegungen der Motoren und setzten grundlegende Befehle wie das Starten und Stoppen oder zeitgesteuerte Abläufe um. Diese wurden direkt am Roboter getestet.

Im weiteren Verlauf folgten konkrete Aufgabenstellungen, die jeweils von allen Teams bearbeitet wurden. Eine erste gemeinsame Aufgabe bestand beispielsweise darin, den Roboter so nahe wie möglich zu einer Wand fahren zu lassen, gleichzeitig eine Anzeige auf dem Display erscheinen zu lassen und am Ende eine kurze Tonsequenz abzuspielen. Beim Einsatz des Ultraschallsensors musste der Roboter somit aus einer bestimmten Distanz starten und möglichst nah an ein Hindernis heranfahren, ohne es zu berühren. Entscheidend war dabei die genaue Abstimmung der Programmierung.

Zu den weiteren Aufgaben gehörte ein Hindernisparcours, bei dem der Roboter auf erkannte Objekte reagieren und seine Fahrtrichtung entsprechend anpassen sollte. Darüber hinaus wurden zusätzliche Erweiterungen mit Berührungs-, Licht- und Geräuschsensoren in die Abläufe integriert.

Ein Teil des Projekts war als Wettbewerb zwischen den Teams organisiert. Für die einzelnen Aufgaben wurden Punkte vergeben, wobei die schnellsten oder genauesten Teams mehr Punkte erhielten. Fehler oder ungenaue Ausführungen führten zu Punktabzügen, sodass eine kontinuierliche Anpassung der Programme notwendig war.

Zum Abschluss standen gemeinsame Aufgaben wie ein Minigolf-Versuch und ein einfacher Roboterwettkampf auf dem Programm, bei dem zwei Geräte gegeneinander antraten. Die gesammelten Punkte wurden am Ende zusammengezählt, wodurch sich das Gesamtergebnis der Teams ergab. Begleitet wurde das Projekt von Prof. Thomas Egger.