
Im Oktober wählten die Lehrpersonen der WFO.bz ihre neuen internen Gewerkschaftsvertreter:innen (EGV) für das nächste Schuljahr. Die ehemalige EGV-Vertreterin Prof. Inge Mahlknecht freut sich über die motivierten Nachfolger:innen und hat sie in mehreren Treffen in ihre neuen Aufgaben eingeführt.
Prof. Mahlknecht war seit 2010 ununterbrochen als Gewerkschaftsvertreterin an der WFO.bz (damals noch HOB) tätig und führte gemeinsam mit ihren Kolleg:innen Irmgard Baur und Maria Luise Geier Verhandlungen sowie die Vermittlung zwischen Lehrpersonen und Direktion. Nach deren Pensionierung arbeiteten Prof. Peter Spornberger und Prof. Patrizia Vigl als EGV mit. In den letzten zwei Jahren war Prof. Mahlknecht jedoch allein im Dienst.
Auf ihre Motivation angesprochen, betont sie ihr langjähriges Interesse an der Gewerkschaftsarbeit und der Schulentwicklung. Besonders erfüllend sei es für sie, Fortschritte zu begleiten und das Wachsen von Selbstvertrauen und gegenseitigem Respekt mitzuerleben. Das würde sie für nichts anderes eintauschen.
Als größte Herausforderung ihrer Amtszeit nennt Prof. Mahlknecht die Diskussion um die Verteilung der Leistungsprämien. Diese belastete das Kollegium stark und führte zu Spannungen zwischen den Fachgruppen. Umso mehr freut sie sich, dass dieses Thema inzwischen abgeschlossen ist und die Zusammenarbeit wieder gut funktioniert.
Die neuen EGV-Vertreter:innen sind Prof. Florian Romagna, Prof. Barbara Mair und Prof. Alexandra Teutsch. Sie erhielten wertvolle Tipps, zum Beispiel, ein gutes Verhältnis zur Direktion und untereinander zu pflegen, engen Kontakt zu den Gewerkschaften zu halten und Ansprechpartner für alle Lehrpersonen zu sein – unabhängig von deren Gewerkschaftszugehörigkeit.