Wasser vom Hahn statt aus der Plastikflasche

tag des wassers08

Für die Südtiroler Bevölkerung ist es eine Selbstverständlichkeit - reines, hochwertiges Trinkwasser, jederzeit verfügbar vom heimischen Wasserahn. Am 23. März 2018 fand an der WFO ein Aktionstag statt, bei dem auf die Vorzüge des Südtiroler Trinkwassers hingewiesen wurde. Die SEAB hatte dazu aufgefordert, am "Tag des Wassers" 24 Stunden lang ausschließlich Bozner Wasser zu trinken und auf verpackte Getränke zu verzichten. Im Bild drei Wasser-Botschafterinnen der 2 B-WS, Jana Mittelberger, Sophie Gamper und Susanne Amort (v. l.), die von der Güte des Bozner Wassers sichtlich überzeugt sind.


Am "Tag des Wassers", der seit 1993 Jahr für Jahr weltweit stattfindet, wurden an der WFO Heinrich Kunter keine verpackten Getränke aus den Automaten ausgegeben. Die Schule erhielt von der SEAB Trinkbecher aus recycelbarem Material und Wasserkrüge aus Glas. Alle tranken das gute Bozner Wasser aus der Leitung. "Dabei tut man sich und der Umwelt Gutes", so die Arbeitsgruppe für Gesundheitserziehung, die die Aktion an der WFO betreute.

Sowohl im Haupt- als auch im Außensitz wurden Schautafeln aufgestellt, die insbesondere auf die Problematik der nicht recycelbaren Plastikflaschen und auf den extrem hohen Zuckergehalt vieler Getränke hinwiesen.

 

Pressebericht "Südtirol News"


Am Internationalen „Tag des Wassers“ ruft SEAB dazu auf, einen Tag lang ausschließlich Bozner Wasser zu trinken – und auf verpackte Getränke zu verzichten. Die teilnehmenden Schulen und Büros erhalten ein kostenloses Wasser-Kit mit Trinkbechern aus recycelbarem Material, Infobroschüren und Postern. Für die schnellsten gibt es auch jeweils einen Glas-Wasserkrug als Geschenk.

Wasser ist eine wert-volle Ressource. Deshalb startet SEAB anlässlich des Weltwassertags 2018 (23. März) eine außergewöhnliche Aktion. Konkret: Schulen, Verwaltungsdienste und Unternehmen in Bozen sollen an diesem Tag die Ausgabe von industriell verpackten Getränken an ihren Getränkekautomaten einstellen – und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Bozner Wasser aus der Leitung zur Verfügung stellen. Ein löbliches Beispiel stellt die Wirtschaftsfachoberschule „H. Kunter“ aus Bozen dar: Schon das zweite Jahr in Reihe werden am Weltwassertag die Getränkeautomaten ausgeschaltet und den Lehrpersonen und SchülerInnen nur pures Leitungswasser serviert.

Schließlich ist Bozner Wasser gesund – und sauber. Mit seinem ausgeglichenen Gehalt an gelösten Mineralien könnte es sogar als schwach mineralhaltig eingestuft werden. Übrigens: Wer sich für das Wasser aus der Leitung entscheidet, vermeidet Verpackungsmüll und spart Geld: Drei Liter Mineralwasser kosten etwa einen Euro – und dafür bekommt man in Bozen 800 Liter Leitungswasser.

Schulen und Unternehmen, die sich an dieser Aktion beteiligen wollen, erhalten von SEAB ein kostenloses Wasser-Kit mit Trinkbechern aus recycelbarem Material, Infobroschüren und Postern zum Thema Leitungswasserqualität. Die Anmeldung mit Angabe des Firmennamens, der Schule oder der Verwaltungsstelle, der Ansprechperson (mit Handynummer) sowie der Anzahl der gewünschten Becher, Poster und Broschüren erfolgt via E-Mail (Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!). Anmeldeschluss ist der 9. März 2018. Wer sich frühzeitig anmeldet wird mit einem Geschenk belohnt: Die ersten 50 Anmeldungen bekommen einen SEAB-Wasserkrug aus Glas.

Der von der UNO seit 1993 ausgerufene Weltwasserstag steht 2018 unter dem Motto „Naturnahe Lösungen für das Wasser“ („Nature for Water“) und will damit für eine Berücksichtigung natürlicher Ressourcen im Gewässermanagement werben. Die von SEAB in diesem Jahr gestartete Aktion entspricht – durch die verpackungsfreie Nutzung des naturreinen Bozner Wassers – dieser Vorgabe.



Hier einige Bilder vom "Tag des Wassers" an der WFO Bozen

tag des wassers11

 

tag des wassers10

 

tag des wassers13

 

tag des wassers14

 

tag des wassers15

 

tag des wassers16

 

tag des wassers18

 

tag des wassers17

 

tag des wassers01

 

tag des wassers02

 

tag des wassers03

 

tag des wassers04

 

tag des wassers05

 

tag des wassers06

 

tag des wassers07

 

tag des wassers09

 

Das Bozner Wasser

Das Bozner Trinkwasser ist zum Großteil Grundwasser. Grundwasser ist am besten mit einem unterirdischen Fluss oder See vergleichbar. Auf dem Weg in die Tiefe wird das Wasser gereinigt und mit Mineralstoffen angereichert. Das Bozner Grundwasser ist von der Landesregierung besonders geschützt: Nahezu der gesamte Talkessel ist als »Wasserschutzgebiet III« ausgewiesen. Diese Unterschutzstellung sieht z. B. bei Baumaßnahmen strenge Auflagen vor.

Das Grundwasser wird von 12 Tiefbrunnen mittels Pumpen aus einer Tiefe, die je nach Zone zwischen 30 und 80 Meter variiert, an die Erdoberfläche befördert. Überschüssiges Grundwasser wird in 10 Speicherbecken (Gesamtfassungsvermögen von insgesamt 13.000 Kubikmetern) »zwischengelagert«. Sobald die Stadt das Wasser benötigt, wird es in das 167 Kilometer lange Leitungsnetz eingespeist und zu den einzelnen Haushalten, bzw. Produktionsstätten befördert.

In Bozen werden jährlich etwa 5.800.000 Kubikmeter Trinkwasser verteilt. Durchschnittlich verbraucht also jede/r Bozner/in ca. 55 Kubikmeter Wasser pro Jahr. Umgerechnet sind dies 151 Liter Wasser pro Person am Tag.

Wer sich für das Wasser aus der Leitung entscheidet, schont die Umwelt (weniger Müll und CO2-Ausstoß) und spart Geld: Drei Liter Mineralwasser kosten im Durchschnitt einen Euro – dafür bekommt man etwa 800 Liter Leitungswasser!

Wasserqualität
Bozner Wasser hält sämtliche gesetzlich vorgeschriebenen Grenzwerte ein. Mehr noch: Mit seinem ausgeglichenen Gehalt an gelösten Mineralien, neutralem pH-Wert (etwas über 7) und geringem Trockenrest (je nach Entnahmepunkt 100 bis 200 mg/l) könnte es als schwach mineralhaltig (»oligominerale«) eingestuft werden. Das Wasser wird von der Fassung bis zur Verteilung kontinuierlich kontrolliert und analysiert. Jährlich werden mindestens 150 Qualitätskontrollen an den Fassungen und am Verteilernetz durchgeführt.

Wasserhärte
Das Bozner Wasser weist, je nach Entnahmepunkt, eine Wasserhärte von 13 bis 16 französische Härtegrade, bzw. 7,3 - 9 deutsche Härtegrade auf. Das bedeutet, das Trinkwasser in Bozen wird als weich bzw. mittelhart eingestuft. Für genauere Informationen bezüglich der Wasserhärte können Sie die Analysen der Wasserhärte vom 15. Jänner 2016 konsultieren und die Einzelwerte nach Tiefbrunnen (Neubruchweg, Flughafen, Tambosi, Petrarca-Park und Mazzini-Platz) herausnehmen. Beachten Sie jedoch, dass sich das Trinkwasser im Wassernetz sehr stark vermischt und Ihr Haushalt nicht ausschließlich von einem einzigen Tiefbrunnen versorgt wird - außer, Sie wohnen in unmittelbarer Nähe.

Abwassernetz
Im Auftrag der Gemeinde Bozen kümmert sich SEAB auch um die Entsorgung der Haushalts- und Industrieabwässer (Schwarzwasser) und des Regenwassers (Weißwasser). Dies geschieht über zwei getrennte Leitungsnetze. Das Schwarzwasser – jährlich rund 11 Millionen Kubikmeter – wird zur Kläranlage Bozen geleitet. Das Regenwasser wird dagegen in die Flüsse Eisack und Talfer geführt

 

Verbraucherzentrale gibt Wasserspartipps

Seit 1993 findet weltweit am 22. März der Tag des Wassers statt. Ziel ist es an diesem Tag ganz besonders auf die Bedeutung des Wassers, den Schutz der Wasservorkommen und deren nachhaltige Nutzung aufmerksam zu machen. Durch die praktischen Wasserspartipps leistet auch die Verbraucherzentrale Südtirol (VZS) ihren Beitrag, um das kostbare Gut zu schonen.

Trinkwasser ist eines der kostbarsten Güter welches wir besitzen. Umso wichtiger ist es, mit dem Trinkwasser sorgsam umzugehen. Dadurch kann nicht nur die Umwelt, sondern auch die Haushaltskasse einer Familie entlastet werden.

Eine vierköpfige Familie verbraucht im Jahr rund 200 m³ Trinkwasser. Die dadurch entstehenden Kosten belaufen sich im Schnitt auf etwa 330 Euro (Preisangaben: Meldungen der Gemeinden, Auswertung: ASTAT, Bezugsjahr 2017). Die VZS hat nachgerechnet: ohne große Komfortverluste ergibt sich ein maximales Einsparpotential von 160 Euro pro Jahr.

Praktische Wasserspartipps der Verbraucherzentrale:

Wassersparende Toilettenspülungen (unter 3 Liter Wasserverbrauch pro Spülung) sparen in einem vierköpfigen Haushalt rund 22 m³ Trinkwasser ein. Im Vergleich dazu verbrauchen alte Spülkästen pro Spülung 9 Liter und mehr. Wer keine neue Toilettenspülung anschaffen möchte, der kann beim alten Spülkasten nur halb drücken oder den Spülkasten mit einem Wasserstopp-Gewicht versehen.
Durch den Einbau eines Durchflussbegrenzers können in einem durchschnittlichen Haushalt pro Waschbecken jährlich rund 11 m³ Wasser eingespart werden. Auch wassersparende Duschköpfe und Wasserhähne bringen entsprechende Wassereinsparungen mit sich.
Wasser nicht ungenutzt laufen lassen. Beim Einseifen, Zähneputzen oder Rasieren lassen sich durch das Abstellen des Wasserhahns rund 15 Liter pro Tag und Person einsparen. In einer vierköpfigen Familie können dadurch rund 22 m³ pro Jahr eingespart werden.
5-Minuten-Dusche dem Vollbad vorziehen, dadurch können in einer vierköpfigen Familie jährlich 42 m³ Trinkwasser eingespart werden.
Kein fließendes Wasser beim Geschirrspülen. Wird das Geschirr im Waschbecken gespült und nicht unter fließendem Wasser, so lassen sich rund 100 Liter Wasser einsparen. Noch wassersparender geht es mit der Geschirrspülmaschine. In einer vierköpfigen Familie können durch die Geschirrspülmaschine jährlich rund 10 m³ Wasser eingespart werden.
Tropfende Wasserhähne sofort reparieren lassen – dadurch können bei 10 Tropfen pro Minute jährlich rund 1.8 m³ eingespart werden.
Geeignetes Waschprogramm wählen und gesamte Füllmenge nutzen, denn auch hierfür kann einiges an Wasser eingespart werden.
Regenwasser nutzen und rund 45% einsparen indem die Gartenbewässerung, Balkonblumen, das Putzen und Bestenfalls auch die WC-Spülung und das Wäschewaschen auf das kostenlose Regenwasser umgestellt wird.

Hilfreiche Informationen

Weitere Infos zum Thema Wassersparen und allgemeine Energiespartipps sind in den verschiedenen kostenlosen Infoblättern der Verbraucherzentrale Südtirol enthalten. Diese sind über das Internet (www.verbraucherzentrale.it), dem Verbrauchermobil, dem Hauptsitz und den Außenstellen erhältlich.

Alternativ zu den Infoblättern bietet die Verbraucherzentrale eine technische Bauberatung, welche jeweils montags von 9-12 und 14-17 Uhr telefonisch unter 0471-301430 zur Verfügung steht. Bei Bedarf können auch persönliche Fachberatungen vereinbart werden (Anmeldung erforderlich).

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

deenfritptrues

Anschrift

WFO - Heinrich Kunter
Guntschnastr. 1 - 39100 Bozen
Tel 0471 281054 -  Fax 0471 282312
Außensitz: Cadornastr. 12a
Tel 0471 261065 - Fax 0471 266025
os-wfo.bozen@schule.suedtirol.it
wfo.bozen@pec.prov.bz.it
Steuernr. 8000 244 0214

In Verbindung bleiben

Zentrum für Information und Beratung - ZIB

zib

Unser ZIB bietet Information und Beratung zu verschiedenen Themen. Weitere Informationen.