30 Jahre Amherst-Austausch groß gefeiert

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Mit einem stimmungsvollen Fest in der Aula Magna hat die WFO Bozen das 30-jährige Bestehen des Schüleraustauschs mit der Amherst High School in Buffalo gefeiert. 1987 fuhren erstmals 20 junge Handelsoberschüler in den Bundesstaat New York, wenig später kam der Gegenbesuch aus den Staaten. "Insgesamt haben in den letzten 30 Jahren mehr als 400 Schülerinnen und Schüler an diesem Austausch teilgenommen und dabei einzigartige Erfahrungen gesammelt. Nicht weniger als 160 von ihnen sind heute hier um dieses Jubiläum zu feiern", sagte Dir. Barbara Pobitzer in ihrer Festrede. Im Bild die Ehrengäste beim Anschneiden der Jubliäumstorte.

 
Die Bilder Jubiläumsfeier.

Drei Jahrzehnte erfolgreiche Schulpartnerschaft mit der Amherst High School, Buffalo

Fast unglaublich, aber wahr: Seit dreißig Jahren gibt es an der Wirtschaftsfachoberschule Heinrich Kunter in Bozen ein einmaliges und sehr erfolgreiches Sprachenprojekt. Im Schuljahr 1987/88 organisierte die Schule zum ersten Mal einen Schüleraustausch mit einer Partnerschule in den USA. Am 22. Februar wurde dieses Jubiläum mit einem besonderen Festakt an der Schule mit Ehrengästen gebührend gefeiert.

Welcome America: Insgesamt 12 Schüler und Schülerinnen kamen Mitte Februar 2017 aus Amherst, der Partnerschule im Bundesstaat New York, an die WFO, um hier die Schule und das Leben kennenzulernen. Denn im September 2016 hatte sich auch heuer wieder eine Gruppe von Schülerinnen und Schülern zusammen mit ihrer Begleitlehrerin drei Wochen an der amerikanischen Partnerschule aufgehalten, um dort den Unterricht zu besuchen und ins Schulleben einzutauchen.

Es geht bei diesem Projekt, das im Sinne der Begabtenförderung an der WFO stattfindet, nicht nur um die Verbesserung der Sprachenkenntnisse. Für mehrere Tage bei Gastfamilien zu leben bedeutet auch Eintauchen in eine andere Kultur, die Knüpfung vieler menschlicher Kontakte und oft auch Freundschaften. In den Vereinigten Staaten stimmen die Lehrpläne, der High-School im Wesentlichen mit unseren Bildungszielen überein, der Unterricht ist allerdings anders organisiert. Es gibt keinen festen Klassenverband, die Schüler wählen Pflicht- und Freifächer und belegen - ähnlich wie an unseren Universitäten - die entsprechenden Kurse. Gerade dieses Kurssystem stößt bei allen auf große Begeisterung.

Doch nicht nur Schule ist in den drei Wochen des Aufenthaltes in Amherst angesagt. Der Austausch beginnt für die Schüler aus Südtirol immer mit einem dreitägigen Besuch der Stadt New York, er endet mit der Besichtigung Washingtons. Daneben bietet die Schule viele kulturelle Highlights, wie den Besuch der Stadt Buffalo, die ganz in der Nähe von Amherst liegt, eine Bootsfahrt bei den Niagarafällen, die Teilnahme an einer Gerichtsverhandlung , den Besuch der Albert Knox Gallery, heuer auch einen Besuch bei einer religiösen Minderheit.

30 years of partnership: An der Feier, die von der Schulband musikalisch umrahmt wurde, nahmen eine Delegation der Amherster Schulführungskräfte, die eigens anreist war, die teilnehmenden Schüler, die amerikanischen Gastschüler mit ihrer Begleitlehrerin, WFO Absolventen die früher am Austausch teilgenommen haben, Lehrpersonen und Schulführungskräfte, jene, die das Projekt initiiert und begleitet haben, sowie Vertreter des Schulamts teil.

Der Schüleraustausch sollte bei dieser Feier aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet werden. Die Schüler erzählten über ihren Aufenthalt in Wort und Bild. Ehemalige Teilnehmer aus Bozen und aus Amherst schilderten ihre Erinnerungen und Erlebnisse. Die Anwesenden erhielten so einen Einblick in die vielfältigen Vernetzungen und Freundschaften, die durch diesen Austausch entstanden sind.


Der Abend in Bildern

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Höchst interessant: Die Erfahrungen von Peter Göller (rechts) und Andrea Mair (links) bei ihrem Amherst-Besuch vor fast 30 Jahren. In der Bildmitte Prof. Birgit Brenn.

 

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Deborah Carlin (Mitte) beeindruckte mit hervorragendem Englisch, Lorenz Mayr wartete mit vielen kleinen Deteils von seinem US-Aufenthalt auf.

 

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Viel Applaus: Lisa und Lena Zelger bei einem musikalischen Intermezzo.

 

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Beim "Knödelrennen" durch die Aula zeigten sich die US-Gäste in Bestform. Der Wettbewerb - inklusive Fragen - zwischen Südtirol und den USA endete mit einem Unentschieden.

 

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Eigens aus den Staaten angereist: Der ehemalige Amherst-Direktor Joe Podgorski. Rechts der frühere HOB-Direktor Gottlieb Pomella.

 

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Schulamtsleiter Peter Höllrigl, Dir. Barbara Pobitzer (von rechts) und Nancy Ables, Vice-Principal in Amherst, in der ersten Reihe.

 

amherst15Neben den aktuellen Lehrern nahmen auch viele ehemalige WFO-ler an der Feier teil.

 

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Nach dem Festakt in der Aula Magna wurde im Foyer groß gefeiert. Im Bild sechs Amherst-WFO-lerinnen.

 

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Die US-Gastschülerinnen zeigten sich von der Feier sehr beeindruckt.

 

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Barbara Pobitzer, Gottlieb Pomella, Luis Trojer und Joe Podgorski (von rechts).

 

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Prof. Maria Wurz (war 1999 als Begleitlehrerin in Amherst) mit ihren Schülerinnen von der 4 A-WS, Sophia (links) und Maria (rechts).

 

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Amherst-Begleitlehrerin Pam mit ihren Schützlingen aus Buffalo und den Südtiroler Gastgebern.

 

 

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Das klassische Gruppenbild zum Abschluss.

 

 Der Bericht der "Tageszeitung" vom 24. Februar 2017, geschrieben von Lisi Lang, selbst eine Amherst-Fahrerin.

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