Zweitklässler fahren ins Podelta

Foce del Po di Maistra

Im Rahmen der Begabtenförderung organisiert die WFO Heinrich Kunter Bozen erstmals eine Projektfahrt ins Podelta (Foto parcodeltapo.org) und nach Ravenna. 20 Schülerinnen und Schüler der zweiten Klassen werden die dreitägige Fahrt vom 3. bis zum 5. Mai in Angriff nehmen. Das abwechslungsreiche Programm der Reise in die Region Emilia-Romagna steht nun fest.


Projektfahrt Saline-Podelta-Ravenna vom  3. bis  5. Mai 2017

Die WFO Heinrich Kunter Bozen fördert Begabungen und besondere Leistungen. 20 ausgewählte Schülerinnen und Schüler der zweiten Klassen nehmen am Projekt teil. Sie haben die Möglichkeit, sich über den curricularen Unterricht hinaus mit naturwissenschaftlichen, geografischen, wirtschaftlichen und historischen Inhalten auseinanderzusetzen. In der Wiederholungswoche werden sie inhaltlich darauf vorbereitet. Das Projekt mündet in eine dreitägige Reise zum Podelta.

Die Geschichte des Podeltas ist gekennzeichnet vom Ringen zwischen Mensch und Natur, das zu einer außerordentlichen ökologischen und kulturellen Vielfältigkeit geführt hat.

 

Die Projektfahrt wird folgende Themen und Ortschaften umfassen:

Tag 1: „Salz – das weiße Gold“

Die Saline von Cervia bietet Einblick in die Herstellung von Salz und seiner Bedeutung seit der Antike. Sowohl moderne als auch traditionelle Erntemethoden von Salz können beobachtet werden. Zugleich bieten diese Wasserlandschaften unzähligen Vögeln einen Brutplatz und Lebensraum.

 

Tag 2: „Der Natur auf der Spur“

Der Naturparks des Podeltas ist das wichtigste Vogelschutzgebiet Italiens und eines der wichtigsten Europas. Die didaktische Aktivität umfasst das Erkennen und Bestimmen verschiedener Lebewesen, insbesondere Vogelarten („birdwatching“). Auch die Vegetation ist äußerst interessant, da sie sich an verschiedene Extreme wie Salzwiesen oder überflutete Gegenden anpassen musste. Verschiedenste Ökosysteme liegen ganz eng nebeneinander aufgrund der unterschiedlichen Wasserangebote: die „Valli“ und Binnenbecken (Lagunen) mit ihren Kanälen, Schleusen und Pumpwerken beinhalten nämlich entweder Süß-, Salz- oder Brackwasser.

 

Tag 3: „Die Mosaike von Ravenna, die Stadt der Byzantinik“

Die mit Wandmosaiken geschmückten ostgotischen und byzantinischen Kirchenbauten zeugen von der einstigen Bedeutung Ravennas als Handels- und geistiges Zentrum. Geführte Besichtigungen der wichtigsten UNESCO-Welterbe-Denkmäler: Basilica von San Vitale mit dem Mausoleum von Galla Placidia, das Baptisterium der Kathedrale von Ravenna, die Kirche Sant’Appollinare Nuovo.

 

 

 

 

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